Steckbrief

Grundloser Ausruf des Glücks: Öhlmfe sind Einzelgänger, aber trotzdem mitteilsam. Besonders in glücklichen Momenten teilen sie der Umwelt ihre Freude durch langezogene Rufe mit. Von außen ist der Grund ihres Glücks dagegen oft nicht erkennbar.

Sprachbegabung der Öhlmfe am Beispiel ‘Licht an’: Ganz ähnlich wie Delfine, können Öhlmfe die Geräusche ihrer Umwelt nahezu perfekt imitieren. Häufig ahmen sie auch die Sprache der Menschen nach.

“ihhhheeeep yiiiiireeeep iiiiippppp” – Das sind die für den Öölmf typischen Verständigungslaute, zum Beispiel wenn es im Fuß juckt oder die Nacht zu nahe kommt. Überhaupt sind Öhlmfe für ihre Größe sehr geschwätzige Vögel. Sie sind deswegen auch schon aus Zoologischen Gärten verbannt worden.

Der Öölmf  kommt aus der Familie der Raubvögel im weitesten Sinn.
Er war weltweit verbreitet, kommt aber hauptsächlich in Westeuropa vor. Es sind Wald und Heidevögel – Gerne suhlt er sich im trockenen Heidekraut, um sein Ungeziefer los zu werden und seinen leicht mehligen Geruch.

Beschreibung

Öhlmfe sind bis zu 3m große schlanke Vögel mit einem Fuß und 3 Augen, wobei das eine sehr weit gucken kann – Ornithologen haben raus gefunden bis zu 16000 m. Es gibt keine Geschlechter. Öhlmfe sind Selbstbefruchter. Sie legen nach einem langen Leben (bis zu 200 Jahren) das Ei in den Fuß der dann kurz danach abstirbt.

Er ist ein Allesfresser, bevorzugt aber auch wirklich alles. Die einzige Kralle hilft beim Essen und bei der Abwehr seiner Feinde. Sein Gefieder zeigt alle Farbnuancen des Waldes. Die Vögel schlafen sehr lange und manchmal geht man an ihnen vorbei ohne zu merken, dass es sich um einen schlafenden Vogel handelt. Dem Vogel dagegen entgeht nichts – ein Auge bleibt immer auf.

Warnruf des Öölmfkükens: Wenn Ihnen Gefahr droht oder sie sich aufgrund anderer, unbekannter Gründe unwohl fühlen, geben die Öölmküken kurze, prägnante Abscheckungs-laute von sich. Häufig heben sie dabei ihre Kralle einige Zentimeter vom Boden.

Öölmf schreit sich in den Schlaf: Zu den Besonderheiten dieser faszinierenden Vögel, gehört insbesondere ihre Angewohnheit sich selbst in den Schlaf zu schreien.

Nahrung

Öhlmfe sind Allesfresser/innen. Die Beute wird erschlagen erwürgt oder einfach durch das Gewicht erdrückt. Anschließend wird sie mit der Kralle zerfetzt und dann im Mund zermalmt. Öhlmfe haben keine Zähne dafür aber zwei sehr harte Kiefer mit kleinen Ausbuchtungen. Dieses Mahlen nennt man auch Steizen. Es gilt nur in Verbindung mit den Vögeln, man kann zum Beispiel keinen Kaffee steizen.
Öhlmfe nehmen sich sehr viel Zeit für das Essen und lassen nichts zurück. Deswegen war es am Anfang auch schwer rauszufinden von was sie sich ernähren. Da der Kot der Vögel sehr sehr starke und schnelle Auflösungserscheinungen zeigt, kurz stinkt und dann sofort zu Staub zerfällt, ist es erst sehr spät gelungen diese wunderbaren Vögel zu erforschen.

Die Anatomie des Öölmfs ist einzigartig und komliziert zugleich.

Bestand und Gefährdung

In den 20zigern Jahren des vorigen Jahrhunderts waren die Vögel fast ausgerottet. Erst Anfang der Neunziger zählte man weltweit 34 Exemplare. Heute, Stand Dezember 2019, ist der Öölmf bis auf das Ei in der Heide quasi ausgelöscht. Jetzt diese einzige Bitte an alle die das gelesen haben:
Helft mit, diese faszinierenden Tiere zu erhalten auch wenn es sie bald nicht
mehr gibt.

WIR HABEN NOCH DAS EI, ALSO IMMERHIN ETWAS, UND WENN IHR
ALLE AUFGEPASST HABT, WISST IHR; DASS DER FUß DAZU NOCH FEHLT.

Bitte Augen auf und suchen und nicht immer nur ICH ICH ICH.

Suchspenden bitte auf das Konto was unten steht, Kennwort : WO IST DER FUß?